
Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Zukunftsgefahr mehr, sondern entwickelt sich immer deutlicher zu einer existenziellen Bedrohung für die gesamte Menschheit. Gemeinsam mit der ungeklärten Endlagerung des Atommülls, dem dramatischen Artensterben, der Vermüllung der Ozeane durch Plastik, der rücksichtslosen Ausbeutung lebenswichtiger Ressourcen und den Folgen einer weiterhin wachsenden Weltbevölkerung entsteht eine globale Krisenkette von historischer Dimension.
Noch niemals zuvor stand die Menschheit vor Herausforderungen dieser Größenordnung. Die ökologischen, sozialen und politischen Verwerfungen greifen ineinander und verschärfen sich gegenseitig. Dürren, Hunger, Fluchtbewegungen, Verteilungskämpfe um Wasser, Rohstoffe und Lebensraum sind keine isolierten Ereignisse mehr, sondern Vorboten einer Entwicklung, die das Fundament menschlicher Zivilisation erschüttern kann.
Ein „Weiter so“ führt zwangsläufig in eine Welt zunehmender Konflikte, sozialer Spaltung und globaler Instabilität. Nationalismus, Rassismus, religiöser Fanatismus und geopolitische Machtkämpfe wirken unter diesen Bedingungen wie Brandbeschleuniger eines ohnehin überlasteten Systems. Die Spielräume für egoistisches Denken verengen sich mit jedem weiteren Jahr.
Gleichzeitig liegt genau darin die vielleicht letzte große Chance der Menschheit. Die Krisen unserer Zeit könnten zum Wendepunkt werden — hin zu einem neuen Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Mensch, Natur und globaler Verantwortung. Notwendig wäre eine weltumspannende Bildungsoffensive, verbunden mit internationaler Zusammenarbeit, nachhaltigem Wirtschaften und einem deutlich erweiterten Wertekanon gegenüber Natur, Mitwelt und kommenden Generationen.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob sich die Welt verändert — sondern ob die Menschheit rechtzeitig bereit ist, sich selbst zu verändern.
Wir sind möglicherweise die letzte Generation, die das Blatt noch wenden kann.
Crash 2030 – Ermittlungsprotokoll einer Katstrophe
Deutschland 2030: tote Wälder von den Alpen bis zur Nordsee. In den Hochgebirgen sind ganze Täler unbewohnbar, Garmisch und Mittenwald sind von ungeheuren Schlammmassen reißender Wildbäche schwer zerstört. Der Rhein liegt im Sommer trocken, in Winter und Frühjahr wälzen sich Flutwellen durch die Täler, Jahrhundertüberschwemmungen sind Alltag. „Crash 2030“ ist eine Zeitreise in die Klimakatastrophe mit aufwändigen computergestützten Montagen. In einer fingierten Gerichtsverhandlung vor dem europäischen Gerichtshof wird Anklage gegen die Verantwortlichen erhoben, die in Politik und Wirtschaft sehenden Auges nichts unternommen haben, um die Katastrophe abzuwenden. Beweismaterial: historische Filmaufnahmen aus den Jahren 1985-94. Regie: Joachim Faulstich
Eine Dokufiktion von Joachim Faulstich aus dem Jahr 1994
Deutschland 2030: tote Wälder von den Alpen bis zur Nordsee. In den Hochgebirgen sind ganze Täler unbewohnbar, Garmisch und Mittenwald sind von ungeheuren Schlammmassen reißender Wildbäche schwer zerstört. Der Rhein liegt im Sommer trocken, in Winter und Frühjahr wälzen sich Flutwellen durch die Täler, Jahrhundertüberschwemmungen sind Alltag. „Crash 2030“ ist eine Zeitreise in die Klimakatastrophe mit aufwändigen computergestützten Montagen. In einer fingierten Gerichtsverhandlung vor dem europäischen Gerichtshof wird Anklage gegen die Verantwortlichen erhoben, die in Politik und Wirtschaft sehenden Auges nichts unternommen haben, um die Katastrophe abzuwenden. Beweismaterial: historische Filmaufnahmen aus den Jahren 1985-94. Regie: Joachim Faulstich
„Querschnitt – Der Ast, auf dem wir sitzen“ 1(2)
„Querschnitt – Der Ast, auf dem wir sitzen“ ist ein 2-teiliger Dokumentarfilm, der 1978 ausgestrahlt wurde und sich mit dem Thema der Balance der Biosphäre beschäftigt. Der Film, der von Hoimar von Ditfurth moderiert wurde, war Teil eines ZDF-Dokumentationsprogramms, das anlässlich seines 100. Geburtstags erneuert wurde. Der Film wird derzeit auf der ZDFmediathek verfügbar und ist ein Beitrag zur Erinnerung an den Wissenschaftsjournalisten Hoimar von Ditfurth.

„Querschnitt – Der Ast, auf dem wir sitzen“ 2(2)

Mit der Erfindung der Dampfmaschine fing es an. Mit revolutionärer Rasanz machte sich der Mensch die Erde Untertan. Eine Erfindung jagte die nächste, eine Technologie toppte die andere. Für mehr Komfort. Mehr Konsum. Mehr Wohlstand. Und die Erde? Wie lange hält sie den Menschen noch aus? Kompromissloser Blick auf die vergangenen 200 Jahre des Industriekapitalismus.